Ronja und Imke in Namibia

Praktikum Waldorfschule Windhoek

14Mai
2014

Ganz langsam wurde mir bewusst, ...

... dass es all dies nicht nur deswegen gab, damit man es fotografierte. Das Land konnte mehr, man musste es nur erleben.

Wir haben es erlebt. Konnten viel erleben und viele Erfahrungen sammeln. Erst rückblickend, wenn einen der gewohnte Alltag wieder hat, realisiert man, welches große Abendteuer man erlebt hat. 
Viele tolle Momente, die wir ein Leben lang nicht vergessen werden, haben wir gehabt. Uns ist gutes widerfahren, wir haben tolle Menschen getroffen und unglaubliche Sachen gemacht. Aber wir hatten auch viele Momente, wo wir das Gewohnte vermisst haben, erschreckende Eindrücke hatten und uns bewegende Erlebnisse zum nachdenken gebracht haben. 

All dies möchten wir nicht mehr missen. Wir sind froh uns auf die Reise eingelassen zu haben und dankbar für die große Chance die uns gegeben worden ist. Afrika wird immer ein Teil unserer persönlichen Geschichte sein und unsere weitere Lehrerausbildung beeinflussen.

13April
2014

Home sweet home

Nach einer wahnsinns Woche in Kapstadt und sieben spannenden Wochen in Namibia geht es für uns zurück nach Hause. 
Von Kapstadt über Dubai nach Hamburg! 

11April
2014

Hop on - Hop off Sightseeing

Auf der Sightseeingtour durch Kapstadt im roten Doppeldecker haben wir so manchen Ort gesehen, den wir noch nicht erlaufen haben. Auch wenn es ziemlich warm geworden ist, da die Sonne mit voller Kraft geschienen hat, war es dennoch erfrischend die viele Plätze und Straßen vom Bus aus sehen zu können. Besonders schön war der Stop an der Seilbahn am Fußes des Tafelbergs, da man bereits von dort aus einen guten Blick über die Stadt hatte.

Nach zahlreichen Kirchen, dem Rathaus und anderen sehenswerten Bauten konnten wir einen Blick über die Buchten Kapstadts auf der Rückseite erhaschen, wo man auch die 12 Apostel im Berg findet (welche eigentlich 17 sind). Die weißen Strände mit dem blauen Meer sehen verlockend aus und es ist einfach wunderschön die Küstenstraße entlang fahren zu können.

Spontan sind wir dann an der Waterfront ausgestiegen, um doch noch an der Robben Island Tour teilnehmen zu können. Das Ticket war schnell gekauft, schneller als uns bewusst wurde, dass wir mit dem Kauf ein kleines organisatorisches Problem hatten, denn für den Abend waren wir mit Johanna verabredet, früher als wir zurück sein würden. Mit afrikanischer Pünktlichkeit ging es dann auf das Schiff, welches uns 40 Minuten später im Hafen von Robben Island absetzte.

Mit dem Bus ging es über die Insel, vorbei an den Häusern und den infrastrukturellen Einrichtungen einer 120 Mann starken Kommune, welche auf der Insel lebt. Neben der Benutzung als Gefängnis, hatte die Insel auch eine wichtige Aufgabe im 2. Weltkrieg, worüber wir durch unseren Tourguide informiert worden sind, bevor es für uns ins Gefängnis ging. Die Tour, welche von einem ehemaligen politischen Gefangenen geführt wurde, erklärte den Aufbau und den Ablauf im Gefängnis. Natürlich wurde auch Nelson Mandela immer wieder erwähnt und wir bekamen seine Zelle zu sehen. Eine interessante Tour, die uns aber zu oberflächlich gehalten wurde, gerne wären wir tiefer in die eigene Geschichte des Guides eingetaucht. Die Rückfahrt hat uns einen besonderen Blick auf Kapstadt beschert, der durch den Sonnenuntergang noch schöner wurde. Als hätten wir nicht schon genug Glück, sprang auf einmal eine Gruppe von Delfinen aus dem Wasser und machte den ganzen Ausflug perfekt!

Abends hatten wir das Vergnügen auf dem Rasen des Rugby Museums die „Truemanshow“ im Open Air Kino anzusehen. Mitten in der Stadt auf einem begrünten Dach echt ein Erlebnis. Nach einem Cocktail in einer der zahlreichen Bars auf der Long Street war dann Schluss für uns. Am nächsten Tag haben wir uns für die längere Route mit dem Sightseeingbus entschieden. In Kirstenbosch sind wir durch den botanischen Garten spaziert, leider war dieser nicht so blütenreich wie wir erwartet hatten, was an der Jahreszeit liegt.

An unserem nächsten Stop, „Groot Constanzia“, dem ältesten Weingut Südafrikas, haben wir eine „Cellartour“ gebucht, um der Produktion des berühmten Weins auf die Schliche zu kommen. Nach der Führung durch Produktions- und Lagerstätten und so mancher nützlichen Information ging es zu unserem ersten Weintasting. Zwei Weißweine und drei Rotweine wurden mit allen Sinnen wahrgenommen und natürlich probiert. Muss man mal gemacht haben und mit der Tour im Hintergrund war dies seine Zeit wert.

Der Tag hatte wieder einmal viel zu wenige Stunden, sodass wir die Tour beendet haben, um so den letzten Bus zu kriegen, der uns wieder zum Hostel bringen würde. Auf diesem Stück sind wir wieder einmal durch Teile der Stadt gefahren, die wir vorher noch nicht zu sehen bekommen hatten.

Zusammenfassend haben wir in den vergangenen Tagen einen sehr guten Überblick über die Stadt bekommen, egal ob zu Fuß, mit dem Bus oder eigenem Auto. Die Kombination war gelungen und dank des Busses gab es die ganze Zeit hilfreiche Hintergrundinformationen zu den angefahrenen Orten.

09April
2014

Kapstadt ist sanft und salzig

Kapstadt ist hoch und tief. Kapstadt ist früh und spät. Kapstadt ist hell und dunkel.

 

Früh morgens ging es vom Fuße des Lions Head's im dunkeln los, um vor Sonnenaufgang auf der Spitze zu sein. Ohne Frühstück, Licht und über steinige, steile Pfade sind wir eine Stunde lang ab 5 Uhr gewandert. Doch all die 'Strapazen' haben sich gelohnt.

Der Sonnenaufgang war unglaublich schön und vom Lions Head hatten wir den besten Blick über die Stadt. Wolken und Nebel haben dem Sonnenaufgang einen besonderen Touch gegeben. Runter ging es dann wesentlich schneller, aber nicht mit viel weniger Anstrengung. Auf den Muskelkater am nächsten Morgen sind wir gespannt...

Nach ausgiebigem Frühstück und ein bisschen Entspannungszeit ging es zum Strand um an der Bräune zu arbeiten und die sanften, salzigen Seiten Kapstadts zu erleben. Der Atlantik war mit seinen 14 Grad viel zu kalt zum schwimmen, aber die 32 Grad Lufttemperatur machten es uns leicht uns zu entspannen. Die Ruhe wurde nur gelegentlich von einem der unzähligen 'fliegenden Händler' unterbrochen, die Sonnenbrillen, Hüte oder Eis, für eine 'sweet figure', loswerden wollten.

Abends ging es dann in das Ballet von Cape Town, wo wir uns Swan Lake angesehen haben. Schon beeindruckend und interessant sowas mal zu sehen, aber so richtige anfreunden konnten wir uns mit diesem kulturellen Highlight nicht.

08April
2014

Kap der guten Hoffnung

Auto mieten, Karte aufschlagen und los geht’s auf unsere eigene Kap- Tour.

 

Eine Bekannte aus Windhoek hat sich uns als Fahrerin und „Guide“ angeboten und ist mit uns ans Kap gefahren. Zufälligerweise sind im Moment drei Flensburger in Kapstadt, die wir kontaktiert und am Dienstagmorgen abgeholt haben. In Hout Bay, einem kleinen, idyllischen Fischerdorf auf dem Weg Richtung Süden, haben wir die drei eingesammelt, bevor es weiter Richtung Nationalpark ging.

Auf dem Weg dorthin haben wir am Boulders Beach gehalten, um einen schnellen Blick auf die afrikanische Pinguinkolonie dort zu erhaschen.

Am Kap war es leider sehr nebelig, sodass wir nicht so weit sehen konnten, das Kap der guten Hoffnung und Cape Point haben wir trotzdem angefahren und genossen. Und auch abseits dieser Punkte gab es allerhand zu sehen. Strauße, Antilopen und Baboons am Straßenrand und weite Natur.

Nach einem Picknick am Strand wollten wir uns auf den Rückweg machen, hielten jedoch noch einmal am Straßenrand, nachdem vor uns eine riesige Rauchwolke eines lokalen Buschfeuers aufgestiegen ist. Glücklicherweise war dies ein kontrollierter Brand, der trotzdem unglaublich spektakulär ausgesehen hat.

Auf dem Rückweg haben wir an mehreren Orte gestoppt um die bunten Umkleidehäuschen am Strand zu sehen und noch schnell ein Souvenir am Straßenrand zu ergattern.

Zurück in der Stadt ging es für uns noch auf den Signal Hill, von welchem wir einen guten Ausblick auf startende Paragleider und die ganze Stadt hatten.

Zum Abschluss des Tages sind wir zum Abendessen ins Bombay Bicycle gegangen, ein Restaurant mit besonderem Flair und gutem Essen.

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